Die neue Vorstandschaft 2015 / 2016

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Eindrucksvolle Berichte aus den Abteilungen bestimmten am Freitagabend die Jahreshauptversammlung des SSV Schorndorf. Voll des Lobes zeigte sich Gemeindeoberhaupt Max Schmaderer: „Es läuft rund beim SSV, die Arbeit trägt auf breiter Front immer mehr Früchte“.

 

Hauptvorsitzender Gotthard Michalke jun. eröffnete in der Vereinsgaststätte „68er“ die Zusammenkunft von Mitgliedern aus den Sparten Fußball, Eisstock, Gymnastik, Tischtennis, Ski, Tennis, Karate sowie von Seiten der Hauptjugendleitung. Ein besonderes Willkommen galt den beiden Bürgermeistern Max Schmaderer bzw. Martin Bauer, dem Gemeinde-Geschäftsleiter Ludwig Macht und den beiden Ehrenmitgliedern Thomas Klein bzw. Helmut Schmidbauer. Es folgte das Totengedenken für die verstorbenen Vereinskameraden, 2015 selbst musste kein Mitglied zu Grabe getragen werden.

 

In seinem Tätigkeitsbericht verwies Michalke kurz auf die wichtigsten Veranstaltungen von Seiten des Hauptvereins, insbesondere Sportlerball, Preisschafkopfen und Christbaumversteigerung. Ein Meilenstein in der inzwischen fast 50jährigen Vereinsgeschichte war im Juni 2015 die Segnung des neuen Vereinsheimlokals. Ein besonderer Dank galt hier den  Fußballern mit dem 1. Abteilungsleiter Roland Pielmeier an der Spitze, die sich federführend mit sagenhaften Eigenleistungen dem Ausbau des Dachgeschosses angenommen haben. Ebenfalls ein besonderes Vergelt’s Gott richtete der Hauptvorsitzende an die Gemeinde und insbesondere auch an den Bauhof mit dem ehemaligen Leiter Manfred Schnitzbauer. Dem Spiel- und Sportverein gehören aktuell 812 Mitglieder an, das sind bei 43 Neuzugängen und 36 Austritten unterm Strich immerhin wieder sieben mehr als im Vorjahr.

 

Thomas Flöck, der die Position des Hauptkassiers erst vor einem Jahr neu übernommen hat, informierte in übersichtlicher Form über Ein- und Ausgaben. Erfreulicherweise konnte nach langer Zeit ein deutliches Plus erwirtschaftet werden, vor allem weil die Fußball-Abteilung durch den Vereinsgaststättenbetrieb nun finanziell überwiegend auf eigenen Beinen steht. Die Verbindlichkeiten in Form von BLSV-Darlehen basierend auf Sportanlagen- und Sportheimbau betragen noch gut 18.000 Euro. Hinzu kommen die Stockarena-Bauschulden, die jedoch von der Eisstockabteilung alleine getilgt werden, und inzwischen auf knapp unter 37.000 Euro abgebaut worden sind. Entsprechend freute sich auch Kassenprüfer Ludwig Macht über die „weitere Konsolidierung der SSV-Finanzen“, höchsten Respekt zollte er dem neuen Hauptkassier Thomas Flöck für dessen umsichtige Führung sowie hervorragende Aufbereitung der Kassenunterlagen. Ebenfalls die Entlastung vorschlagen konnte Kassenprüfer Manfred Schnitzbauer in Bezug auf die Vereinsgaststättenabrechnung.

 

1. Bürgermeister Max Schmaderer sprach zunächst allen Aktiven, Abteilungsleiter, Führungskräften sowie Trainern und Übungsleitern seinen höchsten Respekt aus. Es sei nicht einfach, in den acht Abteilungen immer für ein attraktives Angebot zu sorgen und die Mitglieder bei Laune zu halten. „Die Bälle rollen, die Stöcke krachen und die Hüften schwingen“, so das Gemeindeoberhaupt mit Verweis auf die beeindruckenden Spartenberichte. Der SSV erfahre Zuspruch über die angrenzenden Gemeindegrenzen hinaus. „Das ist euer Lohn für eure hervorragende Arbeit“, stellte Schmaderer weiter heraus, „und das alles ehrenamtlich und mit viel Freizeitopfer“. Es werde beim SSV von ganz vielen ganz Großartiges geleistet, „jeder an seinem Platz“. Das große Plus des Sportvereins sei außerdem die ausgezeichnete Jugendarbeit. Und so habe die Gemeinde ihre Attraktivität und die Ansiedelung von jungen Familien auch der großen Bandbreite an sportlichen Betätigungsmöglichkeiten beim SSV zu verdanken. Die Kommune alleine könnte das nicht schaffen und so appellierte Schmaderer abschließend an die Runde: „Macht weiter so, engagiert euch auch in Zukunft für den SSV und den Gemeinsinn“.

 

Gerne nachgeholt wurde vom Hauptvorsitzenden Gotthard Michalke jun. die Ehrung für B-Juniorenfußballer Florian Bernhardt, der für zehnjährige Aktivität beim SSV mit der Vereinsnadel in Silber ausgezeichnet werden konnte. Eine Dankurkunde erhielt Marina Reiser, sie hat zehn Jahre lang die SSV-Fußballdamen geleitet und war zuletzt zwei Jahre zusätzlich dritte Fußball-Abteilungsleiterin. Einstimmig votierte die Versammlung für den Vorschlag, dass Mitglied und Banker Matthias Klaußner künftig die Vereinsgaststättenkasse führen soll.

 

 

 

Abteilungsberichte

 

Fußball (Roland Pielmeier): Die 1. Mannschaft musste nach einjährigem Gastspiel in der Kreisliga wieder zurück in die Kreisklasse und konnte sich hier nach schwachem Saisonstart durch zuletzt neun ungeschlagene Spiele bis auf Platz drei vorarbeiten – nur drei Zähler hinter dem Tabellenführer. Ebenfalls mehr als im Soll liegt die 2. Mannschaft mit einem derzeit sehr guten vierten Platz in der B-Klasse. Besonders stolz zeigte sich Pielmeier über die Nachwuchsarbeit. In acht eigenen Jugendmannschaften werden von 12 Trainern allein rund 110 Kinder und Jugendliche betreut, zusammen mit den Spielgemeinschaften in den höheren Altersklassen sind es etwa 170 SSV-Nachwuchsfußballer. Sowohl den Bau wie auch jetzt die Führung der Vereinsgaststätte „68er“ bezeichnete Pielmeier als „Herausforderung für alle“.

 

 

Eisstock (Erich Luger): Die schmucke SSV-Stockarena wurde sowohl auf Kreis-, Bezirks- und auch Landesebene für insgesamt sechs überregionale Turniere bis hinauf zur Oberliga Nord der Herren in Anspruch genommen. Insgesamt hat die SSV-Eisstockabteilung bereits neun Mannschaften im Spielbetrieb, das sind nach dem Primus FC Untertraubenbach (12 Teams) mittlerweile die zweitmeisten im Kreis 600 überhaupt. Der weitere Anstieg an Mannschaften ist der von Christian Daiminger mit großartigem Engagement in Angriff genommenen Jugendarbeit zu verdanken. Einen Höhepunkt im abgelaufenen Eisstock-Vereinsjahr bildete der Ehrenabend zum 30jährigen Bestehen der Abteilung. Die soziale Ader stellte die Stocksparte mit einem Benefizturnier für die Aktion „Lucas will leben“ unter Beweis. Bei den Sommermeisterschaften waren sechs Mannschaften im Einsatz, sowohl die „Erste“ als auch die „Zweite“ konnten die Bezirksliga halten. Erfreulich war der Aufstieg der 5. Mannschaft in die C-Klasse. Erstmals zeigte sich eine U14-Mannschaft am Start (Platz 6). Bei den Wintermeisterschaften konnte die 1. Mannschaft die weitere Bezirksliga-Zugehörigkeit sichern, ebenso Zweite und Dritte die Kreisliga. Die 4. Mannschaft stieg ebenfalls in die Kreisliga auf, die 5. Mannschaft verzichtete auf den möglichen Aufstieg in die A-Klasse. Mit Meisterschaften, Kreispokalen und Turnieren waren 2015 insgesamt 65 Mannschaften im Einsatz, das sind deutlich mehr als ein Jahr zuvor (53). Insgesamt kamen 26 Stockdamen und Stockherren zum Einsatz. Die Jugend hat heuer erstmals an Meisterschaften und Pokalwettbewerben teilgenommen und hervorragend abgeschnitten. Beim Bezirkspokal konnte sich bereits ein U14-Team für den Bayernpokal am 27. Februar 2016 in Landshut qualifizieren. Ebenfalls die Bayernpokal-Qualifikation gelang der Ü50-Stockannschaft.

 

 

Gymnastik (Ruth Flöck): Neben der regelmäßigen Damengymnastik mit abwechselnden Kurseinheiten sowie dem Kleinkinderturnen unter der Leitung von Elisabeth Schichtl bilden die aktuell sechs Mädchentanzgruppen mit insgesamt knapp 90 Mädchen, vom Kindergartenalter bis hinauf zu 16- und 17jährigen, das Aushängeschild. Ein besonderer Dank gilt den drei Mädchentanzleiterinnen Melanie Schmaderer, Lea Höcherl und Bianca Fritsch, die erst vor wenigen Tagen mit dem dritten Tanzmusical in der vollbesetzten Schulturnhalle mehrere hundert Gäste restlos begeisterten. Wenn die Gymnastikdamen ansonsten gebraucht werden, ob bei der Sportlerballdekoration oder für Kaffee und Kuchenverkauf beim Gerümpelturnier, dann sind sie zur Stelle.

 

 

Tischtennis (Thomas Klein): Die Abteilung zählt derzeit 66 Mitglieder, davon sind 44 aktiv spielberechtigt (26 Erwachsene und 18 Jugendliche). Fünf Mannschaften nehmen am Spielbetrieb teil (zwei Herren, Damen, Jungen und Mädchen), die „TT-Erste“ liegt derzeit in der 1. Kreisliga auf einem Abstiegsplatz. Umso mehr erfreuen der Zuwachs und die Erfolge im Nachwuchsbereich. Eines wollte Klein herausgestellt wissen: „In der Tischtennis-Abteilung ist uns vor allem der Spaß und die Kameradschaft wichtig“. Und so lud er „Spätberufene“ gerne zum Mitmachen ein, Tischtennis könne man bis ins hohe Alter spielen.

 

 

Ski (Dominik Bock): Im letzten Winter mussten die Skikurse witterungsbedingt abgesagt werden, jetzt hat es im letzten Moment gerade noch geklappt. Eine Tagesskifahrt wurde bereits durchgeführt, für die zweite am Samstag, 20. Februar, nach Leogang wären noch Plätze frei (Anmeldungen bei Familie Bock unter 09467/618 bzw. 0171/2035716). Auch Flutlichtskifahren am Pröller ist noch geplant. Ansonsten legt auch die Skiabteilung viel Wert auf Geselligkeit und Kameradschaft, für die Christkindlmarkt-Teilnahme wurde eine gebrauchte Verkaufsbude im Internet ersteigert und dann mit viel Eigenleistung hergerichtet.

 

 

Tennis (Emil Gregori): Der „weiße Sport“ hat auch in Schorndorf an Glanz verloren. Für die Sommerrunde waren zwei Herren-Mannschaften gemeldet, die Herren 50 mussten wegen Verletzungen kurzfristig zurückgezogen werden. Die Herren 40 belegten am Ende in der Bezirksklasse 2 den dritten Platz. Jetzt in der Hallen-Winterrunde sind die Herren 50 in der Bezirksliga dabei. Für den Sommer 2016 wurden zwei Mannschaften gemeldet, die Abteilung zählt derzeit etwa 65 Mitglieder.

 

 

Hauptjugend (Lea Höcherl): Voraussichtlich letztmals wurde in den großen Ferien eine komplette Freizeitwoche organisiert. 2016 soll stattdessen zum alten Ferienfreizeit-Modell nach dem Motto „Jeden Mittwoch ist bei uns etwas geboten“ zurückgekehrt werden. Im Dezember wurde für alle Jugendabteilungen zusammen eine Weihnachtsfeier durchgeführt.

 

 

Karate (Andreas Scherpf): Seit 7. Januar ist die einjährige Stilllegung der Sparte beendet. Andreas Scherpf und seine Frau Anita Meister-Scherpf bieten in der Schulturnhalle jeweils donnerstags von 17.30 bis 18.30 Uhr (Kinder von 6 bis 12 Jahren) und anschließend von 18.30 bis 20 Uhr (Jugendliche ab 13 Jahren und Erwachsene bis 99 Jahren) regelmäßige Trainingseinheiten ein. Die Kindergruppe (rund 25 Teilnehmer) kann derzeit keine weiteren Kapazitäten aufnehmen, bei der älteren Gruppe (ab 13 Jahren) sind dagegen noch Plätze vorhanden. Durch die Wiederaufnahme des Karatebetriebs konnten zehn Kinder neu in den Verein aufgenommen werden. Über dieses Angebot hinaus plant Andreas Scherpf auch Förder- und Selbstverteidigungskurse sowie eine eigene Veranstaltung in den Sommerferien bzw. mit Einbindung in die Ferienfreizeit.

 

 

Foto. Hauptvorsitzender Gotthard Michalke jun. (re.) und sein Stellvertreter Thomas Reiser (li.) mit Florian Bernhardt (Vereinsnadel in Silber für zehnjährige Aktivität/2.v.l.) sowie Matthias Klaußner (2.v.r.), der sich künftig um die Vereinsgaststättenfinanzen kümmert.

 

   

 

 

 


Die Vorstandschaft mit der silbernen Raute vorstufe Gold des Bfv

Der SSV Schorndorf ist zum zweiten Mal vom Bayerischen Fußball-Verband mit dem Gütesiegel „Silberne Raute“ ausgezeichnet worden. Für 2018 und damit zum 50. Geburtstag des Vereins strebt Hauptvorsitzender Gotthard Michalke jun. nun den Hattrick an, der dann mit der „Goldenen Raute“ zertifiziert wird. „Das würde zeitlich ganz wunderbar zu unserem Vereinsjubiläum passen“, so Michalke.

 

Die besondere Auszeichnung wurde am vergangenen Freitagabend vom BFV-Kreis-Ehrenamtsbeauftragten Georg Höcherl aus Falkenstein im Rahmen des inzwischen traditionellen SSV-Gerümpelturniers vorgenommen. Laut Höcherl gibt es für die Vereine von Seiten des Bayerischen Fußballverbandes verschiedene Möglichkeiten an Ehrungen, etwa durch die BFV-Nadel für langjährige Mitglieder bzw. Mitarbeiter oder durch den DFB-Sonderpreis in Form einer DFB-Uhr (2013 an den Schorndorfer Ehrenvorstand Helmut Schmidbauer verliehen). „Heute darf ich den SSV Schorndorf zum zweiten Mal mit der höchsten Auszeichnung des Bayerischen Fußballverbandes würdigen“, so Höcherl.

 

Durch den Erwerb des Gütesiegels „Silberne Raute“ könne der SSV nach außen sichtbar demonstrieren, dass er in Führung, Organisation, sozialem Engagement und in seinen Angeboten den hohen gesellschaftlichen und sportlichen Anforderungen der Zeit mehr als gerecht wird. 40 teils sehr anspruchsvolle Kriterien sind vorgegeben, diese sind in die vier Aufgabenfelder Ehrenamt, Jugend, Breiten- und Freizeitsport sowie Gesundheit und Prävention unterteilt. „Der SSV Schorndorf hat mehr Punkte erreicht als erforderlich“, stellte Höcherl heraus, „die hohe Anzahl an Punkten beweist, wie aufopferungsvoll der SSV geführt wird“.

 

Höcherl war es wichtig zu erwähnen, dass die „Silberne Raute“ an keine Person, sondern an den gesamten Verein geht – „an alle Abteilungen mit allen seinen Mitgliedern“. Höcherl skizzierte kurz die wichtigsten Punkte von Hauptverein, Hauptjugendleitung sowie von Seiten der sieben Sparten (Fußball, Gymnastik, Eisstock, Tennis, Tischtennis, Ski und Karate) des SSV was die vier geforderten Aufgabenfelder betrifft und dankte besonders sämtlichen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit der Vorstandschaft „all das geleistet haben“.

 

Zusammenfassend sei festzustellen, „dass der SSV Schorndorf die Anforderungen eines modernen Vereins mehr als erfüllt“ und deshalb mit dem Gütesiegel der „Silbernen Raute“ ausgezeichnet werden könne. Ein besonderer Dank ging an den 1. Hauptvorsitzenden Gotthard Michalke jun. für die gewissenhafte Vorbereitung der notwendigen Einreichungs-Unterlagen. „Ich gratuliere nochmals dem SSV Schorndorf für die hohe Auszeichnung und wünsche dem Verein weiterhin viel Erfolg, viel Spaß und alles Gute für die Zukunft“, so Höcherl abschließend.

 

Hauptvorsitzender Gotthard Michalke jun. nahm die Urkunde mit großer Freude entgegen, habe man doch wieder einiges dafür tun müssen. „Es war nur möglich, weil Mitglieder und Abteilungen die Kriterien erfüllt haben“, so Michalke, „es ist eine Ehrung für uns alle“. Und sie unterstreiche den Aufwind beim Spiel- und Sportverein in den letzten Jahren: „Diese Urkunde glänzt so schön wie der SSV“. Nun gelte es die Auszeichnung innerhalb von fünf Jahren zum dritten Mal zu wiederholen und zu bestätigen, um mit der „Goldene Raute“ zertifiziert zu werden. „Das würde einfach hervorragend zu unserem 50jährigen Vereinsjubiläum im Jahr 2018 passen“, so Hauptvorsitzender Michalke bereits wieder mit klarer Zielvorgabe im Fokus. 

 

Foto. BFV-Kreis-Ehrenamtsbeauftragter Georg Höcherl überreichte dem SSV-Hauptvorsitzenden Gotthard Michalke jun. im Beisein von weiteren Abteilungsleitern und Vereinsfunktionären die Urkunde.